Zusammenarbeit mit den Kirchen

Stadt, Schützen und Kirchen fest verbunden

Die Schützengesellschaft ist fest verwurzelt in der christlichen Tradition. In Duderstadt waren wir einer der Vorreiter und Wegbereiter der Ökumene. Seit vielen Jahren bereits findet der Gottesdienst am Schützenfestsonntag als ökumenischer Gottesdienst abwechselnd in der evangelischen St. Servatiuskirche und der katholischen Basilika St. Cyriakus statt. Es predigt jeweils der Geistliche, der zu Gast im anderen Gotteshaus ist.

In der Basilika St. Cyriakus steht auch der im Jahr 1958 vom Tischlermeister und Schützenbruder Karl Heimbrodt geschaffene Leuchter des Hl. Sebastians, des Schutzpatrons der Schützen, in der Reihe der barocken Gildeleuchter (um 1700). Der Leuchter wird im Rahmen der Fronleichnamsprozession zusammen mit den Gildeleuchtern durch die Straßen der Stadt getragen. Die Schützen nehmen in Uniform an der Prozession teil.

Genauso nehmen wir Schützen an der ökumenischen Andacht zum Volkstrauertag mit anschließender Kranzniederlegung am Ehrenmal am Obertorteich teil.

Ein besonderes Anliegen ist uns Schützen das letzte Geleit. Im großen Schützenanzug nehmen wir an den Beerdigungen unserer verstorbenen Mitglieder teil.

Die Verbindung zwischen Schützen und den Kirchengemeinden ist uns wichtig. Aber die Zugehörigkeit zu einer christlichen Religion ist keine Bedingung für den Eintritt in die Schützengesellschaft.

Erstmalig im Jahr 2016 wurde zum Schützenfest ein Ökumene-Pokal ausgeschossen, an dem alle volljährigen Interessierten–ob Schützen oder nicht–und vor allem egal welcher Konfession oder Religion teilnehmen können.

Auch im Jahr 2018 wird der Ökumene-Pokal wieder ausgeschossen. Hier finden Sie die Informationen und die Bedingungen.

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